Benzinmangel in Moskau: Russland kämpft mit Treibstoffkrise
Wichtige Fakten
- • Ukrainische Drohnenangriffe auf russische Ölraffinerien haben Treibstoffmangel ausgelöst.
- • Moskau verzeichnet lange Schlangen an Tankstellen; Behörden sprechen von 'nicht geplanten Reparaturen'.
- • Russland importiert Benzin, um Engpässe zu mildern, trotz seiner Rolle als Energiemacht.
- • Regierung erlaubt temporär die Produktion von minderwertigem Benzin Euro 2.
- • Umfragen zeigen wachsende Angst in der russischen Bevölkerung.
Benzinmangel in Moskau
In Moskau und anderen russischen Städten bilden sich lange Schlangen an Tankstellen. Grund sind nach Angaben russischer Behörden 'nicht geplante Reparaturen' an Ölraffinerien, die durch ukrainische Drohnenangriffe beschädigt wurden. Bereits im Sommer hatten solche Angriffe zu Treibstoffknappheit geführt. In Moskau warten Autofahrer stundenlang, viele schaffen es nicht, ihren Tank zu füllen.
Russlands Reaktion
Die Regierung erlaubt nun den Verkauf von weniger raffinierter Ware (Euro 2), die schneller produziert werden kann, aber für moderne Autos schädlich ist. Zudem beginnt Russland, Benzin zu importieren - ungewöhnlich für ein Land, das als Energiesupermacht gilt. Präsident Wladimir Putin räumt die Schäden ein, betont aber, es gebe keine kritischen Konsequenzen.
Bevölkerung trotz patriotischer Inszenierung verunsichert
Die Angst in der Bevölkerung wächst, zeigt eine Umfrage. Viele sehen den Treibstoffmangel als Spiegel der schwierigen Gesamtsituation. Bei einer patriotischen Veranstaltung zum Flaggentag werden zwar Kalaschnikows präsentiert und die Einheit beschworen, doch die Sorge vor Drohnenangriffen ist allgegenwärtig.
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