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International 21.04.2026, 09:02 Aktualisiert: 21.04.2026, 10:14

Brandanschlag auf Londoner Synagoge: Teenager angeklagt

17-jähriger Teenager aus Brent wegen Brandstiftung angeklagt

Wichtige Fakten

  • 17-jähriger Teenager aus Brent wegen Brandstiftung angeklagt
  • Angriff auf Kenton United Synagogue in Harrow mit Flüssigkeit in Flasche
  • Gruppe Harakat Ashab al-Yamin al-Islamia reklamiert Angriffe für sich
  • Met Police untersucht sechs separate Vorfälle in London
  • Keine Verletzten, nur geringer Sachschaden am Gebäude

Ermittlungen zu Brandanschlag

Ein 17-jähriger Teenager aus Brent im Nordwesten Londons ist wegen Brandstiftung angeklagt worden, nachdem er mutmaßlich einen Brandanschlag auf die Kenton United Synagogue in Harrow verübt hat. Laut Metropolitan Police warf die Person in dunkler Kleidung eine brennende Flasche mit Flüssigkeit durch ein Fenster des Gebäudes, was geringen Schaden verursachte, aber keine Verletzten forderte. Der Jugendliche, dessen Name aufgrund seines Alters nicht genannt wird, muss sich vor dem Westminster Magistrates' Court verantworten.

Reihe von Angriffen auf jüdische Einrichtungen

Der Vorfall ist der jüngste in einer Serie von Angriffen auf jüdische Stätten in London, zu denen auch die Zerstörung von vier Rettungswagen der jüdischen Gemeinschaft in Golders Green im März sowie Angriffe auf eine Synagoge in Finchley und ein ehemaliges jüdisches Wohlfahrtsgebäude in Hendon gehören. Eine Gruppe namens Harakat Ashab al-Yamin al-Islamia, die mit dem Iran in Verbindung gebracht wird, hat die Verantwortung für viele dieser Vorfälle übernommen, wobei die Polizei die Authentizität dieser Behauptungen prüft.

Ermittlungen und weitere Festnahmen

Die Counter-Terrorism-Einheit der Metropolitan Police untersucht derzeit sechs separate Vorfälle in den letzten Wochen. Zusätzlich wurde ein 19-jähriger Mann in einem anderen Vorfall in Nordwest-London festgenommen und vorläufig auf Kaution entlassen, während die Ermittlungen weiterlaufen. Die Community Security Trust, eine jüdische Wohltätigkeitsorganisation, betonte, dass trotz der Angriffe keine signifikanten strukturellen Schäden oder Personenschäden entstanden sind.

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