Brasilien: Tödliche Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen
Wichtige Fakten
- • Mindestens 30 Tote durch Überschwemmungen und Erdrutsche im Südosten Brasiliens.
- • Über 400 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, 39 werden noch vermisst.
- • In Juiz de Fora fielen 584 Liter Regen pro Quadratmeter, doppelt so viel wie üblich.
- • Präsident Lula kündigte humanitäre Hilfe und Wiederaufbau für die betroffenen Regionen an.
- • Experten sehen einen Zusammenhang mit dem Klimawandel und häufigeren Wetterextremen in Brasilien.
Überschwemmungen und Erdrutsche im Südosten Brasiliens
Nach heftigen Regenfällen haben Überschwemmungen und Erdrutsche mehrere Städte im Südosten Brasiliens schwer getroffen, wobei mindestens 30 Menschen ums Leben kamen. Die Behörden melden, dass über 400 Menschen ihre Häuser verlassen mussten und 39 noch vermisst werden, während Rettungskräfte weiter nach Überlebenden suchen.
Besonders betroffene Regionen und Notmaßnahmen
Die Großstadt Juiz de Fora und Ubá waren besonders stark betroffen, mit 584 Litern Regen pro Quadratmeter in Juiz de Fora – doppelt so viel wie im gesamten Februar üblich. Die Bürgermeisterin rief den Notstand aus, da einige Viertel von der Außenwelt abgeschnitten sind, und Schulen wurden vorübergehend geschlossen.
Hintergrund und klimatische Zusammenhänge
Brasilien leidet in den letzten Jahren zunehmend unter folgenschweren Wetterextremen; 2024 kamen bei Überschwemmungen im Süden über 200 Menschen ums Leben. Experten führen die Zunahme und Intensivierung solcher Ereignisse auf den Klimawandel zurück, während Präsident Lula humanitäre Hilfe und Wiederaufbau unterstützt.
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