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Inland 29.05.2026, 09:57 Aktualisiert: 29.05.2026, 12:01

Brennerautobahn: Anwohner legen Transitverkehr lahm

Demo am 30. Mai 2026 auf der Brennerautobahn A13 geplant.

Wichtige Fakten

  • Demo am 30. Mai 2026 auf der Brennerautobahn A13 geplant.
  • Jährlich 12 Mio. Autos und 2,4 Mio. Lkw auf der A13.
  • Anwohner fordern besseren Lärmschutz und höhere Lkw-Maut.
  • Verkehrsaufkommen seit 1970er-Jahren versiebenfacht.
  • Demonstration wurde vom bayerischen Verkehrsminister kritisiert.

Hintergrund der Proteste

Anwohner des Wipptals in Tirol planen für Samstag, den 30. Mai 2026, eine Protestaktion auf der Brennerautobahn A13. Sie wollen die Autobahn vollständig sperren, um auf die immense Verkehrsbelastung aufmerksam zu machen. Alle 20 Sekunden passiert ein Fahrzeug die Region, besonders Lkw verursachen Lärm und Feinstaub. „Wir sind eingegrenzt von Lärmpegeln“, klagt Anwohnerin Sabine Spari-Gaugg. „Das ist keine Lebensqualität mehr.“

Forderungen und Kritik

Initiiert wurde die Demo von Bürgermeister Karl Mühlsteiger aus Gries am Brenner. Er fordert einen besseren Lärmschutz an der gesamten Autobahn, die Beibehaltung von Fahrverboten an Wochenenden und Feiertagen sowie eine höhere Lkw-Maut. Die geplante Sperrung stößt jedoch auf Kritik: Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) nannte sie einen „Knüppel zwischen die Beine der Logistikbranche“. Mühlsteiger verteidigt die Aktion: „Es geht um den Lebensraum der Bevölkerung.“

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