Brewdog vor möglichem Verkauf: Mitarbeiter in Sorge um ihre Zukunft
Wichtige Fakten
- • Brewdog hat AlixPartners beauftragt, um Investoren anzulocken.
- • Mitarbeiter erfuhren teilweise erst aus der Presse vom Verkauf.
- • Die Gewerkschaft Unite meldet Stundenkürzungen bei einigen Angestellten.
- • Das Unternehmen verzeichnete zuletzt einen Verlust von 37 Millionen Pfund.
Zusammenfassung
Der Craft-Beer-Riese Brewdog könnte verkauft und möglicherweise zerschlagen werden, was bei den Mitarbeitern erhebliche Sorgen um ihre Zukunft auslöst. Das Unternehmen hat die Beratungsfirma AlixPartners eingeschaltet, um neue Investoren anzulocken, was in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage als "normaler und umsichtiger Schritt" bezeichnet wird. Viele Angestellte erfuhren jedoch erst aus der Presse von den Plänen, was die Gewerkschaft Unite als "moralisch inakzeptabel" kritisiert.
Mitarbeiterreaktionen
Die Gewerkschaft Unite berichtet von einer Flut besorgter Nachrichten der Beschäftigten, von denen einige bereits Stundenkürzungen von 32 auf 24 Wochenstunden erlebt haben, was einem finanziellen Verlust von etwa 400 Pfund entspricht. Brewdog beschäftigt weltweit rund 1.400 Menschen, mit einem Schwerpunkt am Standort Ellon in Schottland. Die Unklarheit über mögliche Entlassungen und die mangelnde Kommunikation seitens des Managements verschärfen die Unsicherheit.
Unternehmensentwicklung
Brewdog, 2007 gegründet, hatte in den letzten Jahren mit Verlusten zu kämpfen, darunter ein Minus von 37 Millionen Pfund, was bereits zu Stellenstreichungen führte. Zudem stellte das Unternehmen die Produktion von Lonewolf Gin und Abstrakt Vodka ein. Nach dem Verkauf eines Anteils an TSG Consumer Partners 2017 und dem Weggang der Gründer in andere Positionen steht das Unternehmen nun vor einer ungewissen Zukunft, die auch die globale Expansion infrage stellen könnte.
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