Briefwechsel verbindet Schriftstellerinnen aus Kriegsgebieten
Wichtige Fakten
- • Das Projekt Weiterschreiben.jetzt startete 2017 und verbindet über 150 Künstler aus 19 Ländern.
- • Briefwechsel zwischen Oksana Stomina aus Mariupol und Baraa Altrn aus Syrien werden online veröffentlicht.
- • Ziel ist es, Geflohenen den Zugang zum deutschen Kultur- und Literaturbetrieb zu erleichtern.
- • Das Netzwerk wurde mehrfach ausgezeichnet, z.B. mit dem Deutschen Kulturförderpreis.
Projekt verbindet Kriegserfahrungen
Das Projekt Weiterschreiben.jetzt verbindet Schriftstellerinnen aus verschiedenen Kriegsgebieten, insbesondere der Ukraine und Syrien, durch Briefwechsel. In diesen tauschen sie sich über ihre gemeinsamen Kriegserfahrungen aus, wie beispielsweise Oksana Stomina aus Mariupol und Baraa Altrn aus Syrien, die ihre persönlichen Geschichten und Traumata teilen.
Entstehung eines Netzwerks
Seit 2017 hat sich Weiterschreiben.jetzt zu einem Netzwerk entwickelt, das über 150 Autoren, Übersetzer, Fotografen und Musiker aus 19 Ländern umfasst. Das Ziel ist es, geflohenen Künstlern den Zugang zum deutschen Kultur- und Literaturbetrieb zu erleichtern, und das Projekt wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Kulturförderpreis.
Kuratorin betont Intimität und Verständnis
Kateryna Mishchenko, die die Briefe kuratiert, betont, dass durch die Ferne eine Intimität entsteht, die zu einem besseren Verständnis zwischen den Autorinnen führt. Sie wählt bewusst Autorinnen aus, die in ihren Heimatländern geblieben sind, um eine direkte Verbindung und Kommunikation über die Kriegserlebnisse zu ermöglichen.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.