Britische Ärzte vergleichen Soziale-Medien-Konsum mit Rauchen
Wichtige Fakten
- • Britische Ärzteakademie vergleicht Sozialmedia-Konsum mit Rauchen.
- • Regierungskonsultation zu Social-Media-Nutzung unter 16-Jährigen endet bald.
- • Liz Kendall kündigt Maßnahmen bis Jahresende an, Verbote möglich.
- • Meta fordert Altersverifikation auf Geräteebene.
- • 70.000 Stellungnahmen gingen bei Konsultation ein.
Hintergrund der Debatte
Die britische Akademie der Medizinischen Königlichen Kollegien hat in einer Stellungnahme zu einer Regierungskonsultation Soziale-Medien-Konsum für Jugendliche als ähnlich gesundheitsschädlich wie Rauchen eingestuft. Ärzte sollten demnach routinemäßig nach Bildschirmzeit und Social-Media-Nutzung fragen. Technologieministerin Liz Kendall kündigte an, dass bis Jahresende neue Maßnahmen für unter 16-Jährige ergriffen werden, darunter möglicherweise ein Verbot ähnlich wie in Australien.
Kontroverse um Verbote
Befürworter wie Polizeivertreter und betroffene Familien fordern scharfe Einschränkungen, während andere Kampagnenorganisationen wie die Molly Rose Foundation auf bestehende Gesetze verweisen. Die Konsultation erhielt 70.000 Stellungnahmen. Eine offene Brief von Kinderschutzorganisationen schlägt vor, Social-Media-Plattformen an die Altersklassifizierung der British Board of Film Classification (BBFC) anzupassen. Meta (Facebook, Instagram, WhatsApp) befürwortet eine Altersverifikation auf Geräteebene, um den Download von Apps durch Minderjährige zu blockieren.
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