Lufthansa-Boeing in Frankfurt: Bugfahrwerk eingeknickt – BFU ermittelt Ursache
Wichtige Fakten
- • Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat Ermittlungen übernommen.
- • Zwei Lufthansa-Crew-Mitglieder und weitere Dienstleister verletzt.
- • Verletzte Crew-Mitglieder konnten Klinik bereits Donnerstagabend verlassen.
- • Boeing wurde enttankt und auf eigenen Rädern zum Technik-Gelände geschleppt.
- • Lufthansa unterstützt die Untersuchungen; Reparatur der 787-9 geplant.
Der Vorfall am Donnerstag
Am Donnerstagmittag gegen 12:45 Uhr brach das Bugfahrwerk einer Lufthansa Boeing 787-9 Dreamliner auf einer Parkposition am Terminal 1 des Frankfurter Flughafens ein. Das Flugzeug mit dem Namen „Herne“ sollte als Flug LH450 nach Los Angeles starten; Passagiere befanden sich noch nicht an Bord. Videos in sozialen Netzwerken zeigen, wie die Nase absackt und die Räder nach vorne wegknicken.
Verletzte und Reaktion der Behörden
Mehrere Menschen wurden verletzt, darunter zwei Lufthansa-Crew-Mitglieder sowie Mitarbeiter von Dienstleistern. Sie kamen zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus, die Crew-Mitglieder konnten die Klinik jedoch bereits am Donnerstagabend wieder verlassen. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat die Untersuchung des Vorfalls übernommen; Lufthansa unterstützt die Ermittlungen nach eigenen Angaben vollumfänglich.
Weiteres Vorgehen
In der Nacht auf Freitag wurde das kaputte Flugzeug enttankt, angehoben und anschließend auf eigenen Rädern zum Technik-Gelände der Lufthansa geschleppt. Dort soll nach Abschluss der Untersuchungen die Reparatur erfolgen. Der Flugbetrieb am Flughafen wurde laut Betreiber Fraport nicht wesentlich beeinträchtigt. Die Boeing 787-9 gehört zu den neueren Maschinen der Lufthansa-Flotte; die Airline betreibt derzeit 17 Dreamliner dieses Typs.
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