Bundeswehr übt in Litauen Verteidigung der NATO-Ostflanke
Wichtige Fakten
- • 2.900 Soldaten aus acht NATO-Staaten üben in Litauen.
- • Übung „Freedom Shield 2026“ nahe der Grenze zu Belarus.
- • Panzerbrigade 45 soll bis 2027 einsatzbereit sein.
- • Pistorius: Einsatzbereitschaft hat höchste Priorität.
Manöver nahe Belarus demonstriert NATO-Präsenz
In Litauen üben rund 2.900 Soldaten aus acht NATO-Staaten nahe der Grenze zu Belarus die Verteidigung der NATO-Ostflanke. Die meisten der Soldaten stellt die Bundeswehr mit etwa 2.300 Angehörigen. Am Dienstag besuchte Verteidigungsminister Boris Pistorius die erste Übung der Panzerbrigade 45 auf litauischem Boden. Der Kampf mit und gegen Drohnen sowie mit Panzern, Kampfjets und Hubschraubern stand im Fokus des Manövers auf dem Truppenübungsplatz Pabrade, nur 20 Kilometer von der belarusischen Grenze entfernt. Die Übung „Freedom Shield 2026“ gilt als deutliches Signal an Moskau.
Stationierung bis 2027 geplant
Deutschland plant, die Panzerbrigade 45 mit rund 4.800 Soldaten und 200 zivilen Mitarbeitern dauerhaft in Litauen zu stationieren. Der Hauptstandort wird Rudninkai in der Nähe der Grenze zu Belarus sein. Derzeit sind etwa 1.800 Bundeswehrangehörige in Litauen. Pistorius betonte, dass der Personalbedarf überwiegend freiwillig gedeckt werden solle.
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