Bundeswehr übt in Litauen Verteidigung der NATO-Ostflanke
- • 2.900 Soldaten aus acht NATO-Staaten üben in Litauen.
- • Übung „Freedom Shield 2026“ nahe der Grenze zu Belarus.
- • Panzerbrigade 45 soll bis 2027 einsatzbereit sein.
"Die gelungene Übung stärkt die Abschreckungsfähigkeit der NATO und festigt das Bündnis angesichts der Bedrohung durch Russland."
Drohnenalarm in Litauen: Präsident und Premierministerin im Bunker
- • Präsident Nauseda und Premierministerin Ruginiene im Bunker.
- • Flüge gestrichen und Verkehr lahmgelegt.
- • NATO-Jets suchten erfolglos nach der Drohne.
"Die zunehmenden Drohnenzwischenfälle im Baltikum belasten die Spannungen mit Russland weiter und erfordern eine koordinierte Reaktion der NATO."
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.
Bundeswehr erweitert Litauen-Brigade zur Sicherung der NATO-Ostgrenze
- • Die Litauen-Brigade wird auf 1.800 Soldatinnen und Soldaten erweitert.
- • Die Brigade ist ein Großverband unter deutscher Führung und dauerhaft im Ausland stationiert.
- • Zwei deutsche Bataillone aus Bayern und Nordrhein-Westfalen bilden den Kern der Brigade.
"Die neue Struktur der Litauen-Brigade erhöht die Abschreckung an der NATO-Ostgrenze, um Russland von feindlichen Aktionen abzuhalten. Geplant sind verstärkte Übungen in Litauen und eine vollständige Einsatzbereitschaft bis Ende nächsten Jahres."
Selenskyj warnt vor russischen Angriffen auf Energie- und Atomstrom-Netze – Ukraine verhandelt in den USA über Sicherheitsgarantien
- • Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte nach einem Briefing des Chefs des ukrainischen Verteidigungsnachrichtendienstes Oleh Iwaschtschenko vor weiteren russischen Angriffen auf den Energiesektor – ausdrücklich auch auf Anlagen und Netze, die Kernkraftwerke versorgen.
- • Selenskyj erklärte, Russland zeige keine Bereitschaft zu Vereinbarungen oder zu einem Kriegsende und versuche weiter, die Ukraine im Winter durch Angriffe auf das Stromnetz „einzufrieren“; solche Schläge schwächten zudem die Bemühungen wichtiger Staaten, insbesondere der USA, den Krieg zu beenden.
- • In der Nacht auf Samstag meldete das Energieministerium Angriffe auf Energieinfrastruktur in den Regionen Kyjiw und Odesa; in der Region Kyjiw waren demnach mehr als 20 Ortschaften zeitweise ohne Strom.
"Kurzfristig ist mit weiteren Angriffen auf Energieanlagen zu rechnen, was die Versorgungslage im Winter weiter verschärfen könnte. Politisch hängt ein mögliches Abkommen, das Selenskyj für Davos in Aussicht stellt, zunächst von der Zustimmung der US-Seite ab; zugleich bleibt unklar, ob Russland zu Kompromissen bereit ist, da in Berichten harte Vorbedingungen genannt werden."