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Bundeswehr erweitert Litauen-Brigade zur Sicherung der NATO-Ostgrenze
Die Litauen-Brigade wird auf 1.800 Soldatinnen und Soldaten erweitert.
Wichtige Fakten
- • Die Litauen-Brigade wird auf 1.800 Soldatinnen und Soldaten erweitert.
- • Die Brigade ist ein Großverband unter deutscher Führung und dauerhaft im Ausland stationiert.
- • Zwei deutsche Bataillone aus Bayern und Nordrhein-Westfalen bilden den Kern der Brigade.
- • Die Integration des multinationalen Gefechtsverbands Litauen erfolgt in die Kommandostrukturen der neuen Brigade.
- • Die volle Einsatzbereitschaft soll Ende nächsten Jahres mit 4.800 Soldaten erreicht werden.
- • Weitere NATO-Länder, darunter die Niederlande, Norwegen und Luxemburg, sind an der Ostgrenze ihres Beistandspaktes beteiligt.
Die Bundeswehr plant eine bedeutende Stärkung ihrer Präsenz an der NATO-Ostgrenze durch die Erweiterung der Litauen-Brigade auf insgesamt 1.800 Soldatinnen und Soldaten. Diese Brigade, die unter dauerhafter deutscher Führung steht, gilt als Leuchtturmprojekt zur Sicherung Osteuropas. Der multinationale Gefechtsverband Litauen, bisher separat tätig, wird nun offiziell in die Brigade eingegliedert, um die strategische Verteidigungsfähigkeit im Baltikum zu erhöhen. Der Beitrag Deutschlands wird von Litauen, trotz seiner prekären Lage zwischen Kaliningrad und Belarus, sehr geschätzt. Strukturelle wie personelle Anpassungen, die unter anderem durch den stetigen Einsatz mehrerer Bataillone aus Deutschland und anderen NATO-Mitgliedsstaaten unterstützt werden, legen den Grundstein für die erwartete volle Einsatzbereitschaft der Brigade bis Ende des kommenden Jahres.
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