Burnham und Macron beraten über Migration und Verteidigung
Wichtige Fakten
- • Burnham empfängt Macron in Downing Street.
- • Themen: kleine Boote, Verteidigung, Ukraine, Nahost.
- • Zahl der kleinen Boot-Arrivals sinkt um 43%.
- • 84 Tote bei Ärmelkanal-Überquerungen 2024.
- • Macron besuchte auch Ausstellung zum Teppich von Bayeux.
Gipfeltreffen in London
Der britische Premierminister Andy Burnham und der französische Präsident Emmanuel Macron haben sich in Downing Street zu bilateralen Gesprächen getroffen. Es war der erste offizielle Besuch eines ausländischen Staatsgastes seit Burnhams Amtsantritt. Beide Seiten betonten die Bedeutung der Zusammenarbeit bei gemeinsamen Herausforderungen wie der Migration über den Ärmelkanal und der Unterstützung der Ukraine.
Migration über den Ärmelkanal
Ein zentrales Thema war der Anstieg von sogenannten Mega-Schlauchbooten, mit denen deutlich mehr Migranten illegal nach Großbritannien gelangen. Gleichzeitig sank die Gesamtzahl der Ankünfte kleiner Boote im Vergleich zum Vorjahr um 43 Prozent. Die britische Regierung kündigte an, zusätzliche Polizisten an französischen Stränden einzusetzen, um die Schleuserbanden zu bekämpfen. Oppositionsführerin Kemi Badenoch kritisierte jedoch, dass die Maßnahmen nicht ausreichten.
Verteidigung und Sicherheit
Neben der Migration standen Verteidigungsfragen im Mittelpunkt. Badenoch präsentierte während einer Veranstaltung Pläne zur Erhöhung der Verteidigungsausgaben um zehn Milliarden Pfund pro Jahr, finanziert durch Kürzungen im Wohnungsbereich. Große Zustimmung erhielt Burnham, der betonte, dass die Zusammenarbeit mit Frankreich sowohl in Sicherheitsfragen als auch im Handelsbereich Früchte trage.
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