China pumpt 53,6 Milliarden Dollar in Banken und Versicherungen
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Wichtige Fakten
- • China steckt 360 Mrd. Yuan in acht Staatsinstitute.
- • Das Paket umfasst drei große Banken und fünf Versicherer.
- • Geldspritze soll Risikoresistenz und Realwirtschaft stärken.
- • Wachstum im zweiten Quartal sank auf 4,3 Prozent.
Kapitelerhöhung für staatliche Finanzinstitute
China hat angekündigt, rund 360 Mrd. Yuan (etwa 53,6 Mrd. USD) in acht staatliche Banken und Versicherungen zu pumpen. Das von der Finanzministerium geleitete Paket umfasst 3 große Banken, darunter die Industrie- und Handelsbank Chinas (ICBC), die Landwirtschaftsbank Chinas sowie die China Export & Credit Insurance Corporation. Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua erklärte, die Kapitelerhöhung stärke die Solvenz, Widerstandsfähigkeit und die Fähigkeit, sich für die Realwirtschaft einzusetzen.
Hintergrund und Ziele
Peking reagiert damit auf eine verlangsamte Konjunktur. Die BIP-Wachstumsrate lag im zweiten Quartal bei nur noch 4,3 Prozent, unter dem Jahresziel. Ursachen sind u.a. eine jahrelange Immobilienkrise, eine alternde Bevölkerung, Handelskonflikte mit dem Westen und die Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Ölpreise. Die Regierung unter Xi Jinping kappte im März das Wachstumsziel auf 4,5 bis 5 Prozent, das niedrigste in Jahrzehnten, um Spielraum einzuräumen.
Wie dieser Artikel entstanden ist
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