Ukrainische Behörden streiten mit britischer Millionärsfamilie um Wasserunternehmen
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Wichtige Fakten
- • Die Ukraine fror Anteile an IDS Ukraine 2022 wegen russischer Investoren ein.
- • Die Patarkatsishvili-Familie hält 34% der Anteile des Wasserunternehmens.
- • Die Behörde Arma will eine unabhängige Verwaltung des Unternehmens durchsetzen.
- • Die Familie droht mit Klagen vor internationalen Gerichten.
Hintergrund des Konflikts
Die Ukraine versucht, den Wasserkonzern IDS Ukraine zu beschlagnahmen, an dem die britische Patarkatsishvili-Familie 34% der Anteile hält. Auslöser war die Einfrierung der Unternehmensanteile im Jahr 2022, da auch russische Investoren, darunter der Oligarch Michail Fridman, beteiligt sind.
Position der Behörden
Die ukrainische Agentur für Vermögensverwaltung (Arma) wirft den Aktionären vor, die Übernahme durch unabhängige Verwalter zu blockieren. Arma-Chefin Maksymenko äußerte Bedenken bezüglich Geldwäsche, räumte jedoch ein, dass es keine offiziellen Feststellungen dazu gibt.
Reaktion der Familie
Die Patarkatsishvili-Familie weist die Vorwürfe zurück und betont ihre Unterstützung für die Ukraine. Sie droht mit Klagen vor internationalen Gerichten, falls die Enteignung fortgesetzt wird.
Unternehmenssicht
IDS Ukraine betont, das Unternehmen habe niemals die Produktion eingestellt und gegen keine ukrainischen Gesetze verstoßen. Die Vorwürfe der Behörde bezüglich eines Cyberangriffs seien falsch.
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