Chinas neue Minderheitenpolitik: Assimilation per Gesetz und wirtschaftliche Abhängigkeit von Exporten
Wichtige Fakten
- • Neues Gesetz senkt Status von Minderheitensprachen zugunsten von Mandarin.
- • Exporte stiegen um über 20% trotz US-Zöllen und Handelsspannungen.
- • China fördert aktiv Ehen zwischen Han-Chinesen und ethnischen Minderheiten.
- • Uiguren und Tibeter berichten von Zwangsassimilation und Menschenrechtsverletzungen.
- • Handel mit Europa und ASEAN wuchs um fast 30%, mit USA sank er um 10%.
Assimilation per Gesetz
China verabschiedet ein neues Gesetz zur Förderung der ethnischen Einheit, das von Menschenrechtsgruppen als Verschärfung der Assimilationspolitik kritisiert wird. Es senkt den Status von Minderheitensprachen, fördert Ehen zwischen Han-Chinesen und anderen Ethnien und verpflichtet Eltern, Kinder zur Liebe zur Kommunistischen Partei zu erziehen. Experten sehen darin eine gesetzliche Verankerung von Xi Jinpings Politik der "Sinisierung".
Exportrekorde trotz Spannungen
Trotz Handelsspannungen mit den USA verzeichnete China in den ersten beiden Monaten des Jahres einen Exportanstieg von über 20%, fast dreimal so hoch wie erwartet. Der Handel mit Europa und ASEAN wuchs um fast 30%, während Exporte in die USA um mehr als 10% einbrachen. Exporte bleiben ein Schlüsselfaktor für das Wirtschaftswachstum, da inländische Nachfrage und Immobilienmarkt schwächeln.
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