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Chinas Schattenstrategie: Seltene Erden aus Myanmar
China hat viele Seltene-Erden-Minen in Jiangxi geschlossen aufgrund Umweltproblemen.
Wichtige Fakten
- • China hat viele Seltene-Erden-Minen in Jiangxi geschlossen aufgrund Umweltproblemen.
- • Der Abbau wird nach Myanmar verlagert, wo Bürgerkrieg herrscht.
- • Chinesische Firmen kontrollieren den Abbau und geben Know-how nicht weiter.
Chinas Verlagerung des Abbaus Seltener Erden nach Myanmar
China schließt zunehmend eigene Minen für Seltene Erden, etwa in der Provinz Jiangxi, aufgrund schwerer Umweltprobleme wie verseuchten Böden und Grundwasser. Stattdessen besorgt sich das Land den Rohstoff aus Myanmar, wo chinesische Unternehmen die Minen betreiben und die Produktion kontrollieren. Der anhaltende Bürgerkrieg in Myanmar spielt den Firmen in die Hände, da sie mit lokalen Milizen kooperieren können, die von den Einnahmen profitieren.
Umweltbelastung und Monopolstreben
Die Umweltverschmutzung wird in Gebiete mit geringer Regulierung verlagert, während China sein Wissen über den Abbau nicht an Einheimische weitergibt. Auch Laos wird als neuer Standort für den Abbau genutzt. Ziel ist es, die globale Dominanz bei kritischen Metallen für Technologie, Chips und E-Autos zu sichern, die eigenen Reserven zu schonen und die Abhängigkeit anderer Länder zu erhalten.Das könnte Sie auch interessieren
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