Deutsche Bahn: Generalsanierung Berlin-Hamburg verzögert sich durch Wintereinbruch
Wichtige Fakten
- • Die Deutsche Bahn verschiebt die Freigabe der Strecke Berlin-Hamburg aufgrund von Frost.
- • Politiker aus fünf Bundesländern fordern bis 2. März einen stabilen Sanierungsplan.
- • Bauarbeiten im Winter sind technisch möglich, erfordern aber höheren Aufwand.
Verzögerung bei Bahnsanierung
Die Generalsanierung der Bahnstrecke Berlin-Hamburg verzögert sich aufgrund eines ungewöhnlich harten Winters, was zu Unverständnis bei Reisenden, der Bauindustrie und Politikern führt. Die Deutsche Bahn hat angekündigt, erst am 13. März mitzuteilen, wann der reguläre Zugverkehr wieder aufgenommen wird, nachdem Frost die Arbeiten an Signal- und Oberleitungsanlagen behinderte.
Kritik an Planung und Kommunikation
Politiker aus den betroffenen Bundesländern Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein kritisieren die mangelnde Planung für Wintereinbrüche und fordern bis zum 2. März einen stabilen Sanierungsplan sowie Übernahme der Mehrkosten. Die Deutsche Bahn weist die Kritik an ihrer Kommunikation zurück, bleibt aber bei der Kostenfrage unklar.
Technische Herausforderungen im Winterbau
Experten wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie betonen, dass Bauarbeiten bei Frost technisch möglich sind, aber sorgfältige Planung und höherer Aufwand erforderlich sind. Im Gegensatz zum Straßenbau, der bei Temperaturen unter 5 Grad zum Erliegen kommt, können Bahnarbeiten mit Beheizung von Baugruben fortgesetzt werden, doch gefrorener Boden erschwert Oberflächenarbeiten.
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