Schneesturm in Österreich und Bayern: Lawinen fordern vier Tote, Flugverkehr weiter beeinträchtigt
Wichtige Fakten
- • Mindestens vier Tote durch Lawinen in Tirol, darunter ein deutscher Skifahrer
- • Am Flughafen München gestern 100 Flugannullierungen, heute 50 Ausfälle
- • Stromausfälle betrafen 30.000 Haushalte in der Steiermark
- • Autobahn A21 bei Wien mehrere Stunden gesperrt, andere Abschnitte blockiert
- • In Linz starb ein Mann bei Räumungsarbeiten, im Ötztal gab es einen schweren Unfall
Zusammenfassung
Ein heftiger Wintereinbruch mit starken Schneefällen und orkanartigen Böen hat in Österreich und Teilen Bayerns zu massiven Verkehrsbehinderungen und tragischen Zwischenfällen geführt. In Tirol kamen mindestens vier Menschen durch Lawinen ums Leben, darunter ein 42-jähriger deutscher Skifahrer in Nauders, dessen 16-jähriger Sohn schwer verletzt überlebte, sowie zwei Personen in St. Anton am Arlberg. Die Behörden zählten allein am Freitag über 30 Lawineneinsätze in dem beliebten Wintersportgebiet, wo bis zu 40 Zentimeter Neuschnee fielen.
Verkehrsbeeinträchtigungen und Unfälle
Der Flugverkehr ist stark betroffen: Am Flughafen Wien-Schwechat wurde der Betrieb vorübergehend eingestellt, und Passagiere wurden gebeten, nicht zum Flughafen zu kommen. In München gab es gestern 100 Flugannullierungen, heute waren bis zum Vormittag 50 Ausfälle bekannt, mit weiteren Verspätungen und Ausfällen erwartet. Die Autobahn A21 südlich von Wien war mehrere Stunden gesperrt, und andere Abschnitte waren durch Schneeverwehungen, liegengebliebene Lastwagen oder schlechte Sicht blockiert.
Stromausfälle und weitere Vorfälle
Im Süden und Osten Österreichs verursachte der Schneesturm Stromausfälle, die 30.000 Haushalte in der Steiermark betrafen. Bei Räumungsarbeiten in Linz kam ein Mann ums Leben. In Bayern führte der Schneefall zu mehreren Verkehrsunfällen, insbesondere in Oberbayern und Schwaben, und der Bahnverkehr ist örtlich noch beeinträchtigt. Im Tiroler Ötztal stürzte ein Münchner nach einer Kollision mit einem Räumfahrzeug 30 Meter in die Tiefe und wurde schwer verletzt, seine Tochter erlitt leichte Verletzungen.
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