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Inland 19.02.2026, 09:46

Lawinenunglücke in Österreich: Drei Tote bei Schneebrettabgängen

In Tirol wurden über 30 Lawinen an einem Tag gezählt.

Wichtige Fakten

  • In Tirol wurden über 30 Lawinen an einem Tag gezählt.
  • Drei Wintersportler starben: zwei Deutsche, ein Niederländer.
  • Die Warndienste riefen in Tirol und Vorarlberg die zweithöchste Gefahrenstufe aus.
  • Ein 71-jähriger Niederländer trug kein Lawinensuchgerät, was die Rettung erschwerte.
  • In Salzburg konnte ein 70-jähriger Skitourengeher lebend geborgen werden.

Lawinenunglücke in Österreich

Im Westen Österreichs herrscht derzeit hohe Lawinengefahr, insbesondere in den Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Laut Polizeiangaben sind bei mehreren Lawinenabgängen drei Wintersportler ums Leben gekommen. Die Opfer stammen aus Deutschland (zwei aus Baden-Württemberg) und den Niederlanden. In Tirol wurden allein an einem Tag über 30 Lawinen gezählt, was die Notrufzentrale des Bundeslandes meldet.

Details zu den Unglücken

Die Unglücke ereigneten sich in verschiedenen Regionen: Ein 43-jähriger Deutscher starb im Tiroler Navistal, nachdem sich beim Queren eines Hanges ein Schneebrett löste. Ein 42-jähriger Snowboarder aus dem Landkreis Lörrach wurde in Vorarlberg von einer Lawine erfasst und konnte trotz Rettungsversuchen nicht gerettet werden. Ein 71-jähriger Niederländer in Tirol trug kein Lawinensuchgerät, was die Bergung erschwerte. In Salzburg konnte ein 70-jähriger Skitourengeher gerettet werden.

Gefahrenlage und Warnungen

Die Lawinensituation bleibt angespannt, mit der Ausrufung der zweithöchsten Gefahrenstufe durch Warndienste in Tirol und Vorarlberg. Dies unterstreicht die Risiken für Wintersportler, insbesondere abseits gesicherter Pisten, und betont die Notwendigkeit von Vorsichtsmaßnahmen und entsprechender Ausrüstung.

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