E-Auto-Prämie: Chinesische Hersteller verzeichnen weiterhin überproportionalen Zuwachs
Wichtige Fakten
- • E-Auto-Neuzulassungen stiegen im Juni um 78,2% auf 84.057 Fahrzeuge.
- • BYD verkaufte im Juni viermal so viele Autos wie im Vorjahr.
- • Chinesische Marken MG und BYD verzeichnen 50–75% mehr Bestellungen.
- • Akku-E-Auto-Marktanteil erreichte im Juni 28,4% der Neuzulassungen.
Kontinuierlicher Anstieg der E-Auto-Neuzulassungen
Der deutsche Automarkt befindet sich weiter im Umbruch: Im Juni 2026 wurden 84.057 reine Elektroautos neu zugelassen – ein Plus von 78,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Marktanteil batterieelektrischer Fahrzeuge lag bei 28,4 Prozent. Im ersten Halbjahr wurden insgesamt 370.000 E-Autos zugelassen, ein Anstieg um 48 Prozent. Gleichzeitig nahm die Bedeutung dieser Antriebsform auf Kosten von Benzinern und Diesel zu: Der Anteil reiner Benziner sank im Juni auf rund jeden fünften Neuwagen (–16,8 %), Diesel auf 11,4 Prozent (–5,1 %).
Chinesische Hersteller profitieren überproportional
Die staatliche Kaufprämie kommt auch chinesischen Autoherstellern zugute, die oft günstigere Modelle anbieten. Der chinesische Hersteller BYD beispielsweise verkaufte im Juni viermal so viele Autos wie im Vorjahr (rund 26.000 Fahrzeuge). Experten des Center of Automotive Management betonen, dass deutsche Hersteller zu wenige preiswerte Elektrofahrzeuge anbieten – eine veraltete Innovationsstrategie. Während das Bundesumweltministerium angibt, dass weniger als 15 Prozent der Prämienanträge auf chinesische Marken entfallen, tatsächlich der Marktanteil chinesischer Hersteller aber stark wächst – der rein auf den Bestelleingang konzentrierte stimmt: Fehler deutscher Anbieter bei der E-Mobilitätsdiffusion.
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