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International 10.03.2026, 13:49 Aktualisiert: 10.03.2026, 15:05

Deutscher Außenminister besucht Kriegsregion Israel nach Raketenangriff

Außenminister Wadephul besucht Israel als erster westlicher Regierungsvertreter seit Kriegsbeginn.

Wichtige Fakten

  • Außenminister Wadephul besucht Israel als erster westlicher Regierungsvertreter seit Kriegsbeginn.
  • Bei einem iranischen Raketenangriff in Beit Schemesch starben neun Menschen, über 50 wurden verletzt.
  • Die deutsche Delegation reiste mit einem Bundeswehr-Transportflugzeug A400M aus Sicherheitsgründen.
  • Wadephul diskutierte mit Israel über die Fortsetzung der Angriffe auf den Iran und die Nachkriegsordnung.
  • Die Bundesregierung rechtfertigte die Angriffe auf Iran, warnt aber vor einem endlosen Krieg.

Besuch in der Kriegsregion

Deutschlands Außenminister Johann Wadephul hat Israel besucht, der erste westliche Regierungsvertreter in der Region seit Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran vor zehn Tagen. Er besichtigte mit seinem israelischen Kollegen Gideon Saar den Ort in Beit Schemesch bei Jerusalem, wo eine iranische Rakete neun Menschen tötete und über 50 verletzte, und zeigte sich erschüttert von den Gesprächen mit Hinterbliebenen.

Sicherheitsvorkehrungen und diplomatische Gespräche

Wegen der anhaltenden Raketen- und Drohnenangriffe auf Israel reiste die deutsche Delegation mit einem robusten Bundeswehr-Transportflugzeug A400M. In Jerusalem diskutierten die Außenminister die Lage, wobei Wadephul erkunden wollte, wie lange die Angriffe auf den Iran fortgesetzt werden und wie die Zukunft nach dem Krieg aussehen soll.

Position der Bundesregierung

Die Bundesregierung hatte die Angriffe auf das iranische Regime zunächst gerechtfertigt, doch Kanzler Friedrich Merz betonte zuletzt, dass ein endloser Krieg nicht im deutschen Interesse liege, was die diplomatische Balance zwischen Unterstützung und Friedensbemühungen verdeutlicht.

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