Deutschland macht Russland für Drohnenvorfall in Leipzig verantwortlich
Wichtige Fakten
- • Deutschland vermutet Russland hinter Drohnenangriff auf Leipzig/Halle.
- • Drohne mit Sprengstoff entdeckt, Flughafen ist Ukraine-Drehkreuz.
- • Kiesewetter fordert Taurus-Lieferung und NATO-Artikel 4.
- • EU plant neue Sanktionen gegen Russland wegen Drohnenvorfällen.
Bundesregierung sieht russische Spur
Die Bundesregierung macht russische Geheimdienste für den versuchten Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich. Die Nachrichtenagentur Reuters und der Spiegel berichten übereinstimmend, dass die Spur zu Russland führt. Die Offizielle Erklärung wird noch heute vom Außenminister und Innenminister erwartet.
Deutsche Reaktion angekündigt
Außenminister Wadephul kündigt eine entschlossene Antwort an, betont aber eine ausgewogene Vorgehensweise. Man lasse sich nicht einschüchtern, sagte er. Die Regierung will heute um 17:30 Uhr ihre Reaktion vorstellen. Forderungen nach Taurus-Lieferungen an die Ukraine und NATO-Beratungen werden laut.
Am Flughafen Leipzig/Halle war Anfang August eine Drohne mit Sprengstoff entdeckt worden. Der Flughafen dient als Drehkreuz für Waffenlieferungen an die Ukraine.
Internationale Solidarität und Sanktionen
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sieht Hinweise auf russische Beteiligung. Die EU bereitet neue Sanktionen vor, die aber wegen Uneinigkeit schwierig durchzusetzen sind. Auch die deutsche Politik fordert härtere Maßnahmen, wie die Kontrolle der russischen Schattenflotte.
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