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International 01.09.2026, 08:37 Aktualisiert: 01.09.2026, 12:02

Ukraine: Nächtliche Angriffe fordern weitere Todesopfer, Schulen leiden unter Krieg

12 Tote, darunter ein indischer Staatsbürger, bei russischen Angriffen in der Ukraine.

Wichtige Fakten

  • 12 Tote, darunter ein indischer Staatsbürger, bei russischen Angriffen in der Ukraine.
  • Sechs Eisenbahnmitarbeiter in Kiew bei Raketeneinschlag getötet.
  • Hafen Ust-Luga in Russland durch ukrainische Drohnen getroffen, Feuer gelöscht.
  • Russische Streitkräfte zögern rund 200 Drohnen gegen Ukraine ein.
  • Ukraine vermeldet Einsparungen bei Munition durch Aufklärungstechnik.

Russland setzt Angriffsserie auf die Ukraine fort

In der Nacht zum 1. September 2026 hat Russland die Ukraine erneut schwer angegriffen. Wie Präsident Wolodymyr Selenskyj mitteilte, wurden bei den Angriffen mindestens zwölf Menschen getötet, darunter auch ein indischer Staatsbürger. Die ukrainische Luftwaffe meldete zudem mehr als 200 Drohnen, die vor allem Kiew und Umgebung ins Visier genommen haben.

Zivile Einrichtungen zunehmend Ziel der Attacken

Unter den Toten in Kiew waren sieben Menschen bei einem Angriff auf ein Eisenbahndepot. Neben der Hauptstadt wurden auch Grenzübergänge zu Rumänien sowie Hafenanlagen in der Region Odessa getroffen. Selenskyj verurteilte den Beschuss von Exportinfrastruktur als Teil einer russischen Strategie, die ukrainische Wirtschaft zu zerstören.

Schulen stehen vor dem Hintergrund des Konflikts wieder im Zentrum

Gerade erst beginnt das neue Schuljahr in der Ukraine, doch für viele Kinder bleibt der Unterricht nur möglich, weil sie Schulen und Klassenräume nutzen, die schon russischen Angriffen ausgesetzt waren – wie die Gesamtschule Nummer 20 in Kiew. Mehr als 4.000 Schulen wurden in dem Konflikt bislang beschädigt oder zerstört.

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