Döner-Hersteller wegen Betrugs mit Lammfleisch zu hoher Geldstrafe verurteilt
Wichtige Fakten
- • Firma Kismet Kebabs verkaufte Döner, die Haut und Fett statt Lamm enthielten.
- • Das Gericht verhängte eine Strafe von 500.000 Pfund plus Kosten.
- • Etikettierte 87% Lammfleisch, tatsächlich nur 51% Fleisch und 40% Fett.
- • Firma kaufte systematisch Ziege, Fett und minderwertiges Fleisch.
Hintergrund
Ein Unternehmen, das Döner für Imbisse und Restaurants herstellt, wurde zu einer Geldstrafe von 500.000 Pfund verurteilt, weil es "Lamm" verkaufte, das "hauptsächlich Haut und Fett" war. Das Schwsea Crown Court hörte, dass die Lammprodukte von Kismet Kebabs Ltd mit Sitz in Essex wenig tatsächliches Lamm enthielten, sondern eine Mischung aus Fett, Haut, verschiedenen Fleischsorten und mechanisch wiederhergestellten Fleischprodukten.
Die Täuschung
Das Gericht befand, dass das Unternehmen in erheblichem Maße unehrlich gehandelt hatte. Die Staatsanwaltschaft erklärte, die Firma habe Großhändler, Einzelhändler und Verbraucher getäuscht. In einem Fall enthielt ein Lamm-Döner, der mit 87% Lammfleisch beworben wurde, tatsächlich nur 51% Fleisch und 40% Fett. Die Firma kaufte routinemäßig Ziegenfleisch, Lammfett, Haut, Hammelfleisch und Schaffleisch und verkaufte es als Lamm.
Rechtliche Konsequenzen
Neben der Geldstrafe muss Kismet Kebabs 259.298 Pfund an Kosten zahlen. Der Richter stellte fest, dass die betrügerische Aktivität im Unternehmen "endemisch" war, lobte jedoch die bedeutenden Schritte zur Besserung in den Jahren danach.
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