E5-Gipfel in Berlin: Einigkeit bei Ukraine und Verteidigung
Wichtige Fakten
- • E5-Gipfel mit Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen.
- • Kanzler Merz: Ukraine bleibt stark; Russland solle verhandeln.
- • Macron und Meloni kündigen Militärmission in der Straße von Hormus an.
- • Britischer Premier Starmer gibt Rücktritt bekannt; wurde verabschiedet.
Einigkeit und Ukraine-Unterstützung im Fokus
Die Staats- und Regierungschefs der E5-Staaten (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Polen) betonten beim Treffen im Berliner Kanzleramt ihre Geschlossenheit in zentralen Fragen. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte, die Ukraine bleibe stark, und forderte Russland zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Der Gipfel diente auch der Vorbereitung des NATO-Gipfels in zwei Wochen in Ankara.
Militärmission in der Straße von Hormus angekündigt
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni kündigten eine europäische Militärmission in der Straße von Hormus an, sobald sich USA und Iran auf die Umsetzung eines Rahmenabkommens geeinigt hätten. Polens Premier Donald Tusk betonte die Notwendigkeit, die Länder der Ostflanke in alle Formate einzubeziehen.
Verabschiedung des britischen Premiers Starmer
Der britische Premierminister Keir Starmer, der nach innenpolitischem Druck seinen Rücktritt erklärt hatte, wurde von den anderen Teilnehmern verabschiedet. Polens Regierungschef Tusk lobte, Starmer habe den Brexit zwischenzeitlich vergessen lassen.
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