EasyJet lehnt 4,74-Milliarden-Pfund-Übernahmeangebot von Castlelake ab
Wichtige Fakten
- • Castlelake bietet 625 Pence pro Aktie, ein Aufschlag von 24%.
- • EasyJet wirft Castlelake vor, die Aktie sei temporär unterbewertet.
- • EU-Regeln verlangen Mehrheitsbesitz durch EU-Bürger.
EasyJet lehnt Übernahmeangebot ab
EasyJet hat ein Übernahmeangebot der US-Investmentfirma Castlelake im Wert von 4,74 Milliarden Pfund abgelehnt. Die Fluggesellschaft beschuldigte das Unternehmen, es versuche, die Airline „billig“ zu kaufen. Castlelake hatte drei Angebote vorgelegt, die alle abgewiesen wurden. Der jüngste Vorschlag sieht 625 Pence pro Aktie vor und liegt damit 24 Prozent über dem Schlusskurs vom vergangenen Freitag.
Hintergrund der Ablehnung
EasyJet wirft Castlelake vor, die Gelegenheit eines vorübergehend gedrückten Aktienkurses auszunutzen, der zum Teil durch die Auswirkungen des Iran-Konflikts auf den Reiseverkehr verursacht wurde. Das Angebot wird als „höchst opportunistisch“ bezeichnet. Castlelake hält bereits einen Anteil von 2,14 Prozent an EasyJet über die von ihm verwalteten Fonds.
Eigentümerstruktur und Regulierung
EU-Vorschriften schreiben vor, dass EasyJet mehrheitlich von EU-Bürgern besessen sein muss. Castlelake schlägt eine Partnerschaft mit zwei EU-Staatsangehörigen vor, den Geschäftsleuten Peter Bellew und Mark Breen, um eine EU-basierte Firma zu gründen, die die Mehrheitskontrolle übernehmen soll. EasyJet hält die vorgeschlagene Struktur jedoch für „undurchsichtig“ und bewertbar.
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