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International 15.05.2026, 08:27 Aktualisiert: 15.05.2026, 10:04

Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo: 65 Todesfälle gemeldet

CDC Africa meldet 246 Ebola-Fälle, 65 Tote in Ituri.

Wichtige Fakten

  • CDC Africa meldet 246 Ebola-Fälle, 65 Tote in Ituri.
  • Meiste Fälle in den Goldminenstädten Mongwalu und Rwampara.
  • Virus in 13 von 20 Proben im INRB in Kinshasa bestätigt.
  • Regierung hat Ebola-Ausbruch noch nicht offiziell erklärt.
  • Es ist der 17. Ebola-Ausbruch in der DR Kongo.

Hintergrund

Afrikas oberste Gesundheitsbehörde CDC Africa hat einen Ebola-Ausbruch in der östlichen Provinz Ituri der Demokratischen Republik Kongo gemeldet. Rund 246 Fälle und 65 Todesfälle wurden registriert, hauptsächlich in den Goldminenstädten Mongwalu und Rwampara., wie die Behörde am Freitag mitteilte. Ein Treffen mit der DR Kongo, Uganda, Südsudan und anderen internationalen Partnern soll koordinierte Maßnahmen und grenzüberschreitende Überwachung ermöglichen.

Virologie und Geschichte

Ebola wurde erstmals 1976 im heutigen DR Kongo entdeckt und wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen, was zu schweren Blutungen und Organversagen führt. Frühe Symptome sind Fieber, Muskelschmerzen, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Halsschmerzen. Es gibt keine Heilung für Ebola. Vorläufige Tests des Nationalen Instituts für biomedizinische Forschung (INRB) in Kinshasa ergaben, dass 13 von 20 Proben positiv auf das Virus waren.

Lage und Kontroversen

Die kongolesische Regierung hat den Ausbruch noch nicht offiziell bestätigt. Ituri steht seit 2021 unter Militärherrschaft, um mehrere bewaffnete Gruppen, darunter die mit dem IS verbündeten Allied Democratic Forces (ADF), zu neutralisieren. In den letzten 50 Jahren starben rund 50.000 Menschen in verschiedenen afrikanischen Ländern an Ebola.

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