Ebola-Patient in der Charité: Deutschland nimmt US-Arzt auf
Wichtige Fakten
- • US-Arzt mit Ebola am 20. Mai in Berliner Charité eingetroffen.
- • Bundibugyo-Variante hat weder Impfstoff noch Therapie.
- • WHO ruft gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite aus.
- • In DR Kongo 134 Todesfälle, 30 bestätigte Ebola-Fälle.
- • Ruanda schloss Grenze, USA verhängten Einreisebeschränkungen.
Behandlung des US-Arztes
Deutschland hat einen mit Ebola infizierten US-amerikanischen Arzt aufgenommen, der in der Berliner Charité behandelt wird. Der Mann hatte sich in der Demokratischen Republik Kongo infiziert und wurde per Spezialflugzeug nach Uganda und dann mit einem Spezialfahrzeug in die Charité gebracht. Für die Bevölkerung bestehe keine Gefahr, da die Klinik mit geschlossenen Sicherheitssystemen ausgestattet ist.
Aktuelle Ebola-Lage
Der Ausbruch wird durch die seltene Bundibugyo-Variante verursacht, für die es keinen Impfstoff gibt. Die WHO hat eine gesundheitliche Notlage ausgerufen. In der DR Kongo wurden bisher 130 Todesfälle und 30 bestätigte Infektionen gemeldet, Tendenz steigend. Uganda meldet zwei Fälle, die Nachbarländer haben Grenzkontrollen verschärft.
Maßnahmen und internationaler Einsatz
Die USA und die WHO koordinieren die internationale Reaktion, Deutschland sagt Hilfe zu: Schutzausrüstung und Schulungen für Personal werden bereitgestellt. Experten warnen, dass die Eindämmung Monate dauern wird, insbesondere aufgrund mangelnder Ressourcen in der Konfliktregion Ituri.
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