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Politik 29.08.2026, 07:11

Ehemaliger Teleprompter-Operator muss für Wetten auf Trump-Reden zahlen

Ehemaliger Teleprompter-Operator muss 172.000 Dollar zahlen.

Wichtige Fakten

  • Ehemaliger Teleprompter-Operator muss 172.000 Dollar zahlen.
  • Er wettete auf Inhalte von Trumps Reden auf Kalshi.
  • CFTC: Verstoß gegen Vertrauenspflicht, dreijähriges Handelsverbot.

Hintergrund

Gabriel Perez, ein ehemaliger Betreiber von Telepromptern im Weißen Haus, wurde von der US-Aufsichtsbehörde CFTC dazu verurteilt, über 172.000 Dollar zu zahlen. Zwischen Dezember 2025 und Februar 2026 nutzte er sein Insiderwissen über die Reden von Präsident Donald Trump, um auf der Plattform Kalshi Wetten abzuschließen. Die Wetten betrafen die Inhalte der Ansprachen, sogenannte "Mention Markets", bei denen darauf gesetzt wird, ob bestimmte Begriffe verwendet werden. Laut CFTC verletzte Perez damit seine Vertrauenspflicht. Die zivilrechtliche Strafe wurde aufgrund seiner kooperativen Haltung reduziert.

Reaktionen und Regulierung

Die Aufsichtsbehörde betonte, dass die Strafzahlung sowohl die Gewinne von rund 107.000 Dollar als auch eine Geldbuße von 65.000 Dollar umfasst. Das Weiße Haus hat sich bislang nicht geäußert. Zuvor war bekannt geworden, dass Perez freigestellt war und nicht zurückkehren würde. Der leitende Anwalt von Kalshi, Bobby DeNault, begrüßte die Entscheidung als Beleg für die Einhaltung der Regeln. Die Plattform hatte ungewöhnliche Wettaktivitäten gemeldet, die zu den Ermittlungen führten. Das Management Office des Weißen Hauses hatte Mitarbeiter im Juli angewiesen, Wetten auf Vorhersagemärkte zu unterlassen, wie CBS News berichtete.

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