Teilen:
International 29.08.2026, 02:54 Aktualisiert: 29.08.2026, 08:01

Republikaner kritisieren Trumps Iran-Krieg zunehmend

Republikaner kritisieren Trumps Iran-Politik nach sechs Monaten.

Wichtige Fakten

  • Republikaner kritisieren Trumps Iran-Politik nach sechs Monaten.
  • 13 US-Soldaten starben, Kosten: 25-100 Milliarden Dollar für Munition.
  • Senator Kennedy fordert klare Antworten, Cassidy beklagt gestärkten Iran.
  • China profitiert am meisten vom Konflikt, sagt Politikberater Zakaria.
  • Midterms im November erhöhen Druck auf Republikaner.

Wachsende Kritik im Kongress

Immer mehr Republikaner äußern ihre Kritik an US-Präsident Donald Trumps Vorgehen im Iran-Krieg. Senator John Kennedy aus Louisiana bemängelt, dass die Regierung und das Pentagon die Probleme mit dem Iran-Einsatz nicht ernst genug nehmen. 'Das ist genauso ernst wie vier Herzinfarkte und ein Schlaganfall', sagte er und forderte klare Antworten und ehrliche Worte.

Bilanz im Nahen Osten

Senator Bill Cassidy, der im Herbst seiner Karriere angekommen ist, fasst die US-Bilanz nach sechs Monaten Iran-Krieg nüchtern zusammen: 'Iran ist gestärkt, wir sind geschwächt, unsere Verbündeten auch. 13 Amerikaner sind ums Leben gekommen. Wir haben zwischen 25 bis 100 Milliarden Dollar für Munition ausgegeben – und dabei an glaubwürdiger Abschreckung verloren.'

Politische Folgen

Trotz steigender Benzinpreise und sinkender Erfolgsaussichten bleibt der harte Kern in der Bevölkerung Trump treu. Doch das Risiko liegt im Verlust von Wechselwählern, die vom versprochenen schnellen Erfolg nichts spüren. Die Republikaner im Kongress fordern zunehmend Rechte bei der Strategie – dieser Konflikt könnte sich auf die Midterms im November 2026 auswirken.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.