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Klima 07.08.2026, 08:39 Aktualisiert: 07.08.2026, 10:01

Energiekrise in Ungarn und Rumänien: Hitze legt AKW lahm

Ungarn drosselt AKW Paks auf zwölf Prozent Leistung wegen fehlenden Kühlwassers aus der Donau.

Wichtige Fakten

  • Ungarn drosselt AKW Paks auf zwölf Prozent Leistung wegen fehlenden Kühlwassers aus der Donau.
  • Donaupegel in Ungarn auf historischem Tiefstand wegen Hitzewelle und Trockenheit.
  • Ungarn spart über 500 Megawatt Strom in Spitzenzeiten ein, Wahrzeichen bleiben unbeleuchtet.
  • Rumänien schaltet AKW-Reaktor ab; Ford und Dacia stoppen Produktion bis 19. August.

Ungarn: AKW Paks am Limit

Wegen der anhaltenden Hitzewelle und ausbleibenden Regens kämpft Ungarn mit einer schweren Energiekrise. Das Atomkraftwerk Paks, das fast die Hälfte des Stroms produziert, musste auf zwölf Prozent seiner Leistung gedrosselt werden, da das Kühlwasser aus der Donau fehlt. Die Donau hat historische Tiefststände erreicht. Um den Stromverbrauch zu senken, werden nachts Wahrzeichen wie das Parlamentsgebäude und die Kettenbrücke nicht mehr beleuchtet. Laut Ministerpräsident Peter Magyar verbraucht das Land derzeit über 500 Megawatt weniger als üblich.

Rumänien: Energiekrise mit Folgen

Auch Rumänien leidet unter der Hitzewelle. Der Energiekonzern Nuclearelectrica hat einen Reaktor abgeschaltet, weil nicht genug Kühlwasser zur Verfügung steht. Unternehmen sind aufgerufen, Energie zu sparen. Autobauer wie Ford und Dacia haben ihre Produktion vorübergehend eingestellt, um den Stromverbrauch zu reduzieren. In Bukarest wurde die Straßenbeleuchtung gedimmt und die Beleuchtung von Wahrzeichen gestoppt.

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