Erneute Raketenangriffe auf Kiew – Wadephul plädiert für Verhandlungen
Wichtige Fakten
- • Zehn Verletzte bei Raketenangriff auf Kiew, darunter ein Kind.
- • Russland setzte sechs ballistische Raketen und 121 Drohnen ein.
- • Ukrainische Luftwaffe wehrte 111 Drohnen und zwei Marschflugkörper ab.
- • Mehrere Brände in Kiewer Bezirken, Bürogebäude betroffen.
In der Nacht zum 11. Juli 2026 hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut mit Raketen und Drohnen angegriffen. Dabei wurden mindestens zehn Menschen verletzt, wie der Katastrophenschutz mitteilte. Unter den Opfern befindet sich auch ein Kind. Die ukrainische Luftwaffe zählte sechs ballistische Raketen sowie 121 Drohnen und sechs Marschflugkörper. Zwei der Marschflugkörper und 111 Drohnen seien abgewehrt worden. Dennoch kam es in mehreren Stadtbezirken zu Bränden und Schäden, etwa in einem Bürogebäude im Westen der Stadt.
Bundesaußenminister Johann Wadephul äußerte sich trotz der alarmierenden Lage weiterhin für Verhandlungen. Er sagte dem Tagesspiegel: „Wir sollten jetzt einen sehr ernsthaften Versuch unternehmen.“ Weder der Ukraine-Krieg noch der Iran-Krieg würden militärisch entschieden. Die Angriffe zeigten nicht die Stärke Russlands, sondern eine verminderte Fähigkeit der Ukraine zu konsistentem Beschuss.
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