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Politik 11.07.2026, 09:44 Aktualisiert: 11.07.2026, 18:00

Siebentägiger russischer Angriff auf Kiew und Sumy – Wadephul sieht Verhandlungsfenster

Mindestens sieben Tote bei russischen Raketenangriffen.

Wichtige Fakten

  • Mindestens sieben Tote bei russischen Raketenangriffen.
  • In Kiew wurden elf Menschen verletzt, darunter ein Kind.
  • Ballistische Raketen trafen Ziele, während Drohnen abgefangen wurden.
  • Sumy: Fünf Tote durch Gleitbomben, darunter ein 13-jähriges Mädchen.
  • Ukrainischer Angriff auf 21 russische Tanker im Asowschen Meer.

Nächtlicher Angriff auf Kiew und Sumy

Russland hat die Ukraine erneut mit Raketen und Drohnen attackiert, wobei mindestens sieben Menschen getötet wurden. In Kiew gab es elf Verletzte, davon ein Kind, nachdem ballistische Raketen zivile Infrastruktur trafen. Die Luftverteidigung fing die meisten Drohnen, aber nicht die Raketen ab. In Sumy töteten Gleitbomben fünf Personen, darunter ein 13-jähriges Mädchen, und verletzten 30 weitere. Auch Odessa meldete zwei Tote und zwölf Verletzte durch einen Raketeneinschlag. Russland erklärte, Drohnenfabriken und Häfen attackiert zu haben.

Ukrainischer Gegenschlag

Die Ukraine griff russische Marineziele im Asowschen Meer an, beschädigte 21 Tanker sowie weitere Schiffe. Russland meldet einen Toten bei den Angriffen. Die gegenseitigen Attacken zeigen keine Entspannung.

Wadephul zu Verhandlungen

Bundesaußenminister Johann Wadephul sieht trotz der Eskalation ein Fenster für ernsthafte Verhandlungen. Er interpretiert die jüngsten Angriffe als demonstrative Stärke kurz vor dem NATO-Gipfel. Die zugesagten NATO-Finanzhilfen unterstützten die Ukraine, sagt er. Weder der Ukraine-Krieg noch der Konflikt im Iran ließen sich militärisch entscheiden, so Wadephul.

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