Deutsche Evakuierung aus Dubai und eingeschränkter Flugverkehr im Nahen Osten
Wichtige Fakten
- • Deutsche werden per Bus von Dubai in den Oman evakuiert, Reise dauert über 30 Stunden und kostet 500 Euro pro Person.
- • Emirates und Etihad nehmen Flugbetrieb begrenzt wieder auf, mit 82 bzw. 70 Zielen, aber nur 25% der üblichen Kapazität in Dubai.
- • Ein zweiter Evakuierungsflug der Bundesregierung aus Maskat ist in Frankfurt gelandet, weitere Rückholaktionen werden geprüft.
- • Russland greift die Ukraine weiter an, mit Luftalarm und Drohnenangriffen in Saporischschja, die Geburtenrate sinkt.
Evakuierung deutscher Staatsbürger aus Dubai
In Dubai werden deutsche Familien, darunter Kranke, Schwangere und Kinder, per Bus in den Oman evakuiert, wo sie von Maskat aus mit Lufthansa-Flügen nach Frankfurt gebracht werden. Die Reise kann über 30 Stunden dauern und kostet 500 Euro pro Person, wird aber von den Betroffenen dankbar angenommen, während sie sich von Reiseveranstaltern oft alleingelassen fühlen. Während der Evakuierung schrillen in Dubai wiederholt Raketenalarme, was zu Angst und Verunsicherung führt.
Eingeschränkter Flugverkehr im Nahen Osten
Emirates und Etihad Airways nehmen den Flugbetrieb an ihren Drehkreuzen in den Vereinigten Arabischen Emiraten begrenzt wieder auf, wobei Emirates 82 Ziele bedient und Etihad bis zum 19. März etwa 70 Ziele anfliegt. Trotz einer leichten Steigerung auf etwa 25% der üblichen Kapazitäten in Dubai bleibt die Sicherheitslage fragil, wie die Absage eines Lufthansa-Evakuierungsflugs aus Riad zeigt. Die Bundesregierung setzt Evakuierungsflüge fort, mit einem zweiten Condor-Flug aus Maskat, der in Frankfurt landete, und plant weitere Rückholaktionen.
Internationale Entwicklungen und humanitäre Lage
Während sich die Aufmerksamkeit auf den Iran-Krieg konzentriert, greift Russland die Ukraine weiter an, mit anhaltendem Luftalarm und Drohnenangriffen in Saporischschja, wo die Geburtenrate gesunken ist. Das UN-Flüchtlingshilfswerk hat die Gewalt im Nahen Osten als großen humanitären Notfall eingestuft, mit hunderttausenden Vertriebenen. Die Weltgesundheitsorganisation warnt vor Krankheitsausbrüchen aufgrund von Massenflucht und Wassermangel.
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