Teilen:
Politik 11.05.2026, 16:14 Aktualisiert: 11.05.2026, 23:06

EU-Außenminister beraten über Ukraine, neue Russland-Sanktionen und Regelungen zu israelischen Siedlern

EU verhängt Sanktionen gegen Russland wegen Kindesdeportationen.

Wichtige Fakten

  • EU verhängt Sanktionen gegen Russland wegen Kindesdeportationen.
  • EU einigt sich auf Sanktionen gegen gewalttätige israelische Siedler.
  • Kallas: Putin in schwächerer Position als je zuvor.
  • EU will alle Beitrittsverhandlungen mit Ukraine bis zum Sommer öffnen.
  • Polen ermittelt zu Flucht von Ex-Justizminister Ziobro in die USA.

EU-Außenminister beraten über Ukraine-Krieg und neue Sanktionen

Die EU-Außenminister kamen in Brüssel zusammen, um über den Ukraine-Krieg, mögliche Friedensverhandlungen und neue Sanktionen zu beraten. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas zeigte sich optimistisch: Die Ukraine sei jetzt in einer viel besseren Position als vor einem Jahr, die Dynamik des Krieges ändere sich. Putin sei schwächer denn je, da Russland auf dem Schlachtfeld nicht gewinne und die Unzufriedenheit im Land wachse. Die EU wolle alle Beitrittscluster mit Ukraine vor dem Sommer öffnen. Zugleich lehnten mehrere europäische Staatschefs den kremlfreundlichen Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder als Vermittler ab. Die EU verabschiedete zudem neue Sanktionen gegen Russland wegen systematischer rechtswidriger Deportation ukrainischer Kinder sowie gegen gewalttätige israelische Siedler. In anderem Zusammenhang ermittelt Polen zur Flucht des Ex-Justizministers Zbigniew Ziobro aus Ungarn in die USA. Die EU diskutierte auch Konsequenzen aus dem Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff, bei dem mehrere Personen infiziert sind.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.