EU plant 90-Milliarden-Euro-Kredit für Ukraine, während Russland Luftangriffe intensiviert
Wichtige Fakten
- • Die EU will im zweiten Quartal einen neuen 90-Milliarden-Euro-Kredit an die Ukraine freigeben.
- • Russland führte massive Luftangriffe mit Drohnen und Raketen durch, bei denen mindestens 17 Menschen starben.
- • US-Präsident Donald Trump verurteilte die russischen Angriffe auf die Ukraine öffentlich als "schrecklich".
- • Deutschlands Vizekanzler Klingbeil warnte, dass Russland vom Iran-Krieg profitiert und seine Kriegsmaschinerie stärkt.
- • EU- und Nato-Spitzen diskutieren verstärkte europäische Rüstungsproduktion angesichts des Ukraine-Kriegs.
EU-Finanzhilfe und russische Angriffe
Die Europäische Union plant, im zweiten Quartal einen neuen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro an die Ukraine freizugeben, wie EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis auf den Frühjahrstagungen von IWF und Weltbank in Washington bekannt gab. Gleichzeitig warnte er, dass Russland durch den Krieg im Iran Windfall-Profite erziele, um seine Kriegsmaschinerie zu finanzieren.
Massive Luftangriffe und internationale Reaktionen
Russland startete am Donnerstag massive Luftangriffe auf die Ukraine, bei denen nach ukrainischen Angaben mindestens 17 Menschen getötet und über 100 verletzt wurden. Fast 700 Drohnen und Dutzende ballistische sowie Marschflugkörper wurden eingesetzt, während ukrainische Vorräte an Abfangraketen knapp werden. US-Präsident Donald Trump verurteilte die Angriffe als "schrecklich", und Deutschlands Vizekanzler Lars Klingbeil betonte in Washington, dass ein russischer Sieg im Iran-Krieg nicht im Interesse der USA oder Deutschlands liege.
Diskussionen über europäische Rüstungsproduktion
Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs und politischem Druck diskutierten die Spitzen von EU und Nato, darunter Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Nato-Generalsekretär Mark Rutte, die Notwendigkeit, Europas Rüstungsproduktion zu beschleunigen und Investitionen zu erhöhen.
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