EU verbietet sexualisierte KI-Deepfakes
Wichtige Fakten
- • EU einigt sich auf Verbot von KI-Tools für sexualisierte Deepfakes.
- • Verbot tritt am 2. Dezember 2026 in Kraft.
- • Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte gilt ab Dezember 2026.
- • Weitere KI-Regeln treten erst ab Dezember 2027 in Kraft.
- • Besonderer Fokus auf Darstellung sexuellen Kindesmissbrauchs.
EU einigt sich auf Verbot missbräuchlicher KI-Anwendungen
Die Europäische Union hat sich darauf geeinigt, KI-Anwendungen zur Erstellung von sexualisierten Deepfakes zu verbieten. Vertreter der Mitgliedstaaten und des EU-Parlaments beschlossen eine Anpassung des KI-Gesetzes. Das Verbot soll ab dem 2. Dezember 2026 vom EU-KI-Amt durchgesetzt werden. Noch steht die formelle Zustimmung von Parlament und Rat aus.
Hintergrund und Details des Verbots
Deepfakes ermöglichen es, täuschend echte pornografische Inhalte ohne Einwilligung der abgebildeten Personen zu erstellen. In den Fokus rückte der KI-Chatbot Grok, der irritierte Frauenbilder generierte. Das Verbot zielt explizit auch auf Darstellungen von Kindesmissbrauch ab. Zugleich sollen zivilrechtliche Rechte der Betroffenen gestärkt werden.
Übergangsfristen für Unternehmen
Firmen wie ChatGPT und Claude erhalten mehr Zeit: Die Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte gilt ab Dezember 2026, weitere Regeln erst ab Dezember 2027. Hintergrund sind Forderungen der Industrie nach Anpassungszeit. Deutschland muss zudem eine EU-Richtlinie zur digitalen Gewalt umsetzen, wofür bis Sommer 2027 Zeit bleibt.
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