Waldbrand-Krise in Europa: Belgien, Deutschland und Griechenland im Einsatz
Wichtige Fakten
- • Belgien: größter Waldbrand der Geschichte, über 3.000 Hektar verbrannt.
- • Bundeswehr hilft mit zwei Löschhubschraubern für sieben Tage.
- • Monschau: 30 Bewohner evakuiert, Lage stabil, Regen hilft.
- • Schwarzwald: Bei Schramberg brennen 10-12 Hektar, Löschung schwierig.
- • Griechenland: Salamis-Brände weitgehend gelöscht, zwei Tote.
Hohes Venn: Brandentschärfung und Unterstützung
Der Waldbrand im Hohen Venn an der belgisch-deutschen Grenze bleibt angespannt, aber Regen und Windstille haben die Lage etwas entschärft. Die Bundeswehr unterstützt mit zwei Löschhubschraubern für zunächst sieben Tage. In Monschau mussten am Sonntagabend 30 Bewohner ihre Häuser verlassen; sie können noch nicht zurück. Das Feuer bedroht vorerst nicht mehr die deutschen Ortsteile.
Schwarzwald: Ausweitung trotz Hindernissen
Im Schwarzwald bei Schramberg hat sich der Waldbrand über Nacht auf zehn bis zwölf Hektar ausgeweitet. Die Einsatzkräfte können wegen des steilen Geländes nicht näher an die Brandherde heran. Ein Brand bei Waldaschaff in Bayern ist gelöscht, ebenso wie die Feuer bei Gebhardshain im Westerwald und der bei Illingen im Saarland, wo Nachlöscharbeiten laufen.
Salamis: Brände unter Kontrolle
Die Waldbrände auf der griechischen Insel Salamis sind weitgehend unter Kontrolle. Es gibt kein aktives Frontfeuer, aber zwei Hubschrauber und über 200 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Bei dem Ehepaar, das am Sonntag starb, handelt es sich um ein älteres Paar. Über 500 Menschen waren evakuiert worden.
Frankreich und der EU-Kontext
Premierminister Lecornu wurde bei einem Besuch im brandbetroffenen Le Porge ausgebuht. Frankreich leidet mit anhaltenden Bränden in der Gironde, nachdem im Juli schwere Feuer wüteten. Die EU warnt vor „sehr extremer" Waldbrandgefahr in weiten Teilen Europas. Die Klimaerwärmung verstärkt die Bedingungen, die solche Feuer begünstigen.
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