Exil-Chinese Guo Wengui zu 30 Jahren Haft verurteilt
Wichtige Fakten
- • Guo Wengui wurde zu 30 Jahren Haft verurteilt.
- • Er betrog Tausende Anleger um über 1 Milliarde Dollar.
- • Der Chinese galt als regimekritischer Exilant in den USA.
- • Seine Komplizin Yvette Wang erhielt 10 Jahre Haft.
Hintergrund des Falls
Der in den USA exilierte chinesische Geschäftsmann Guo Wengui, auch bekannt als Ho Wan Kwok, wurde von einem Bundesgericht in New York zu 30 Jahren Haft verurteilt. Ein Geschworenengericht hatte ihn im Juli 2024 in neun von zwölf Anklagepunkten für schuldig befunden, darunter Wertpapierbetrug, Drahtbetrug und Geldwäsche. Die US-Behörden warfen ihm vor, von 2017 bis 2023 Tausende Anleger um mehr als eine Milliarde Dollar betrogen zu haben.
Urteil und Begründung
Richterin Analisa Torres ordnete zudem die Einziehung von 889 Millionen Dollar an. Sie kritisierte, dass Guo sein Verhalten nicht bereue und Opfer eingeschüchtert habe. Die Staatsanwaltschaft bezeichnete Guo als „Hochstapler und Dieb“ und nicht als Demokratieaktivisten. Guo selbst beteuerte seine Unschuld und erklärte, die Gelder für politische Zwecke verwendet zu haben.
Verbindungen und Folgen
Nach seiner Asylklage 2017 wurde Guo zu einem prominenten Kritiker der Kommunistischen Partei Chinas und knüpfte Kontakte zu rechten US-Politikern wie Steve Bannon. Eine frühere Mitarbeiterin, Yvette Wang, wurde im Vorjahr wegen ihrer Beteiligung an dem Betrugsschema ebenfalls zu zehn Jahren Haft verurteilt.
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