Explodierende Preise im Gazastreifen: Hamas profitiert von Schwarzmarkt
Wichtige Fakten
- • Fleischpreis im Gaza auf120 Dollar pro Kilo gestiegen.
- • Händler zahlen bis zu 400.000 Dollar „Koordinationsgebühr“ pro Ladung.
- • Hamas treibt Steuern von etwa 30 Prozent auf Waren ein.
- • Israelische Soldaten und Polizisten sollen an Schmuggel beteiligt sein.
- • Hamas rekrutiert mit Geld Kämpfer: 25 Dollar pro Tag.
Preisexplosion im Gazastreifen vor dem Opferfest
Vor dem islamischen Opferfest Eid al-Adha sind die Preise im Gazastreifen dramatisch gestiegen. Ein Kilo Fleisch kostet bis zu 120 Dollar, Grundnahrungsmittel und Kleidung sind für viele unerschwinglich. Händler berichten von hohen „Koordinationsgebühren“ von bis zu 400.000 Dollar pro Ladung, die an Unbekannte gezahlt werden müssen. Experten sehen dahinter ein System aus Zwischenhändlern, einflussreichen Familien und der Hamas, die mit harten Steuern von rund 30% profitiert.
Korruption und Schmuggelnetzwerke
Laut dem Historiker Harel Chorev von der Universität Tel Aviv gibt es Beweise für Korruption der israelischen Behörden im Gaza-Handel. Ein Schmugglernetzwerk, an dem Soldaten und Polizisten beteiligt sein sollen, treibe die Preise zusätzlich. Die Waren stammen oft aus dem Westjordanland – pro Palette fallen etwa 5000 Dollar Gebühren an. Während eine Minderheit Zugang zu Überweisungen aus dem Ausland hat, ist der Großteil der Bevölkerung auf Hilfslieferungen angewiesen.
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