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International 24.07.2026, 00:34 Aktualisiert: 24.07.2026, 10:03

Bundeswehr verlegt Schiffe ins östliche Mittelmeer; Iran droht Großbritannien

Die Bundeswehr verlegt die Schiffe Fulda und Mosel nach Osten ins Mittelmeer.

Wichtige Fakten

  • Die Bundeswehr verlegt die Schiffe Fulda und Mosel nach Osten ins Mittelmeer.
  • Iran erklärte britische US-Stützpunkte zu legitimen Zielen.
  • Die USA führen die 13. Nacht in Folge Angriffe auf den Iran durch.
  • Iran startete Drohnenangriffe auf US-Einrichtungen im Nahen Osten.
  • Die Straße von Hormus bleibt laut US-Angaben geöffnet.

Bundeswehr verlegt Schiffe ins östliche Mittelmeer

Angesichts des andauernden Iran-Kriegs hat die Bundesregierung beschlossen, zwei nahe der Region stationierte deutsche Marineschiffe in den kommenden Tagen ins östliche Mittelmeer zu verlegen. Die Schiffe – das Minenjagdboot Fulda und das Versorgungsschiff Mosel – befanden sich zuvor im ostafrikanischen Dschibuti am Golf von Aden. Sie sollten ursprünglich für eine mögliche Mission zur Minenräumung in der Straße von Hormus eingesetzt werden. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums sei nicht absehbar, dass sich die Lage so schnell stabilisiere, dass ein Einsatz möglich wäre. Die Schiffe sollen sich nun im Mittelmeer in Bereitschaft halten.

Iran droht Großbritannien nach US-Angriffen

Das britische Verteidigungsministerium hat erklärt, man stehe bereit, Großbritannien jederzeit zu verteidigen. Zuvor hatte der Iran britische Stützpunkte, von denen aus die USA Angriffe gegen Iran durchführen könnten, als legitime Ziele bezeichnet. UK erklärte, nur defensive Operationen von britischen Basen zu erlauben und sich an keinen Offensivoperationen gegen Iran zu beteiligen. Die Angriffe der USA sowie Israels gegen Iran und verbündete Gruppen laufen bereits seit mehr als zwei Wochen und dauerten auch in der Nacht zum 24. Juli 2026 an.Erst im Juni hatte die Bundesregierung zwei Marineschiffe nach Ostafrika verlegt, um für einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus bereitzustehen. Nun sollen sie ins östliche Mittelmeer verlegt werden.

Weitere Eskalation: Iran startet Drohnenangriffe

Iran hat nach eigenen Angaben Drohnenangriffe auf US-Militäreinrichtungen im Nahen Osten gestartet, als Reaktion auf die anhaltenden US-Angriffe. Es gab Explosionen an Irans Golfküste sowie in westlichen, nördlichen und zentralen Gebieten. Vier Menschen wurden getötet, fünf verletzt. Zudem wurden Angriffe auf das mit den USA verbündete Kuwait gemeldet, und in Bahrain und Jordanien heulten Sirenen. Ein Drohnenabsturz am Flughafen Erbil im Irak führte zu vorübergehenden Flugaussetzungen.

Pentagon-Liste: Anzahl getöteter US-Soldaten angeblich reduziert

In den USA sorgte ein Bericht für Aufsehen, nach dem das Pentagon die offizielle Liste der getöteten US-Soldaten im Iran-Krieg geändert haben soll. Laut einem Bericht der New York Times sei die Anzahl von 18 auf 14 reduziert worden, wobei vier vor kurzem Gefallene nicht mehr aufgeführt würden. Laut dem Bericht geschah dies vermutlich, weil Todesfälle nach dem verkündeten Waffenstillstand nicht mehr zum Krieg gezählt würden. Das Pentagon sprach von „vorübergehenden Datenunterbrechungen", die schnell behoben würden.

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