FBI vereitelt geplanten Anschlag auf palästinensisch-amerikanische Aktivistin in New York
Wichtige Fakten
- • 26-jähriger Alexander Heifler wegen illegaler Waffenherstellung festgenommen
- • Undercover-Polizist infiltrierte wochenlang Planungsgespräche online und persönlich
- • Verdächtiger plante Flucht nach Israel nach dem vereitelten Anschlag
- • Kiswani hatte zuvor rechtliche Auseinandersetzung mit pro-israelischer Gruppe Betar
- • Angriff sollte mit selbstgebauten Molotow-Cocktails durchgeführt werden
Festnahme nach Undercover-Ermittlung
US-Bundesbehörden haben einen geplanten Anschlag auf die palästinensisch-amerikanische Aktivistin Nerdeen Kiswani in New York vereitelt. Der 26-jährige Alexander Heifler wurde am Donnerstagabend festgenommen, nachdem ein Undercover-Polizist der NYPD wochenlang seine Aktivitäten überwacht hatte. Laut Strafanzeige baute Heifler etwa acht Molotow-Cocktails, die für den Angriff vorgesehen waren.
Hintergrund der Bedrohung
Kiswani, Gründerin der pro-palästinensischen Gruppe Within Our Lifetime, war bereits Ziel von Belästigungskampagnen pro-israelischer Organisationen. Sie hatte erst kürzlich eine Klage gegen die Gruppe Betar eingereicht, die sie des Stalkings und der Belästigung beschuldigte. New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani bestätigte, dass der Verdächtige einem Ableger der Jewish Defense League angehören soll, die vom FBI als gewalttätige Extremistenorganisation eingestuft wird.
Politische Reaktionen und Kontext
Der vereitelte Anschlag löste breite Solidaritätsbekundungen für Kiswani aus, während gleichzeitig die politische Polarisierung im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt deutlich wird. Kiswani selbst verwies auf monatelange Aufrufe zu Gewalt gegen sie durch zionistische Organisationen und Politiker. Die Ermittlungen wurden von der gemeinsamen Terrorismus-Taskforce von FBI und NYPD durchgeführt.
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