FIFA stoppt Investorenpläne mit J.P. Morgan
Wichtige Fakten
- • FIFA-Investorenpläne gescheitert.
- • J.P. Morgan sollte Gruppe aufbauen.
- • Ziel: 4,2 Milliarden Dollar Kapital.
- • UEFA drohte mit WM-Boykott.
- • Infantino entschuldigte sich öffentlich.
Hintergrund
Die FIFA hat ihre umstrittenen Investorenpläne vorerst gestoppt, wie ein internes Strategiepapier zeigt, das mit J.P. Morgan erstellt wurde. Ziel war es, bis zu 4,2 Milliarden US-Dollar von privaten Investoren einzusammeln und das kommerzielle Geschäft in eine neue Gesellschaft namens FIFA Forward Enterprise (FFE) auszulagern.
Widerstand und Rückzug
Vor allem die UEFA und mehrere Mitgliedsverbände hatten massiven Widerstand geleistet und sogar einen Boykott der WM angedroht. Nach einem Krisentreffen in Marokko entschuldigten sich FIFA-Präsident Infantino und Generalsekretär Grafström öffentlich für die mangelnde Einbindung. Die FIFA betont, dass der Investorenprozess nicht weiterverfolgt werde.
Wirtschaftliche Ambitionen
Das Papier dokumentiert den Anspruch der FIFA, wirtschaftlich besser aufgestellt zu sein. Als Vorbilder nennt die FIFA US-Ligen wie NFL, NBA und MLB sowie die UEFA Champions League. Die Fördermittel für die Mitgliedsverbände sollten von 1,7 Milliarden auf bis zu 10 Milliarden US-Dollar steigen.
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