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International 25.06.2026, 18:47 Aktualisiert: 25.06.2026, 23:07

Florida schließt umstrittenes Migrantengefängnis 'Alligator Alcatraz'

Einwanderungsgefängnis 'Alligator Alcatraz' in den Everglades geschlossen.

Wichtige Fakten

  • Einwanderungsgefängnis 'Alligator Alcatraz' in den Everglades geschlossen.
  • DeSantis prahlt mit Abschiebung von 21.000 Menschen aus der Einrichtung.
  • Berichte über unmenschliche Behandlung und fehlende Strafregister von Häftlingen.
  • Kosten beliefen sich auf täglich 1,2 Millionen US-Dollar aus Steuergeldern.
  • Anwältin: Schließung wegen zivilgesellschaftlichen Widerstands erreicht.

Das umstrittene Einwanderungsgefängnis 'Alligator Alcatraz' im US-Bundesstaat Florida wurde nach einem Jahr Betrieb geschlossen. Gouverneur Ron DeSantis verkündete die Schließung zusammen mit Donald Trumps 'Grenzzar' Tom Homan und bezeichnete die Einrichtung als Erfolg für die Durchsetzung der Einwanderungsgesetze. 21.000 Menschen seien aus dem Gefängnis abgeschoben worden. Kritiker der Anlage betonten hingegen die unmenschlichen Bedingungen, denen die Insassen ausgesetzt waren. Viele Häftlinge hatten keine Vorstrafen und wurden lediglich wegen Verstoßes gegen Einwanderungsgesetze festgehalten. Der Betrieb des provisorischen Zeltlagers kostete die Steuerzahler Floridas täglich rund 1,2 Millionen US-Dollar. Auch der Umweltschutz in den fragilen Everglades sei durch die Errichtung beeinträchtigt worden. Noelle Damico von der Interessengruppe Workers Circle sagte, der wochenlange Widerstand Tausender Menschen habe die Schließung erzwungen. Das Gefängnis sei ein Symbol für Brutalität, Gesetzlosigkeit und Korruption gewesen.

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