USA und Iran nähern sich Abkommen: Straße von Hormus weiter umstritten
Wichtige Fakten
- • Memorandum of Understanding sieht 60-tägige Waffenruhe vor.
- • Straße von Hormus soll gebührenfrei werden, Iran behält Kontrolle.
- • Iran verpflichtet sich zu Verhandlungen über Urananreicherung.
- • Trump besteht auf vollständiger Öffnung der Meerenge ohne Gebühren.
- • Iranische Führung und Sicherheitsrat müssen noch zustimmen.
Annäherung trotz weiterer Differenzen
Die USA und Iran sind einem Friedensabkommen einen großen Schritt näher gekommen. US-Präsident Donald Trump erklärte, eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) sei „weitgehend ausgehandelt“. Der Entwurf sieht eine 60-tägige Waffenruhe vor, in der die Straße von Hormus für die Schifffahrt geöffnet werden soll. Iran verpflichte sich zur Minenräumung, während die USA die Blockade iranischer Häfen aufheben und Sanktionserleichterungen gewähren. Pakistan vermittelt. Zugleich betont Trump, er sei nicht bereit, einen übereilten Deal zu schließen, und beharrt auf vollständiger, gebührenfreier Durchfahrt.
Straße von Hormus: Kontrollfrage bleibt offen
Ein zentraler Streitpunkt bleibt die Kontrolle über die Meerenge. Während Trump eine freie Passage ohne Maut ankündigte, stellt Iran klar: Die Verwaltung bleibe unter iranischer Souveränität. Die Zahl der Durchfahrten solle nur auf Vorkriegsniveau steigen, jedoch keine generelle Freigabe erfolgen. US-Außenminister Marco Rubio zeigte sich dennoch optimistisch, warnte jedoch: Der Iran müsse sich in vollem Umfang an die Vereinbarungen halten. Die iranische Führung und der Sicherheitsrat müssen dem Abkommen noch zustimmen. Ein offizielles Datum für eine Unterzeichnung gibt es nicht.
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