Geheimdienst-Skandal: MI5 deckte gewalttätigen und frauenfeindlichen Agenten
Wichtige Fakten
- • MI5 wusste von Agent X's Macheten-Angriff auf seine Ex-Freundin.
- • IPCO stellte schwerwiegendes Fehlverhalten von MI5 fest.
- • Agent X war offen frauenfeindlich und gewaltverherrlichend gegenüber MI5.
- • MI5 gab vor Gericht falsche Aussagen zu Agent X's Status.
- • Ex-Freundin Beth erhielt Schadenersatz von MI5.
Hintergrund des Skandals
Ein geheimer Untersuchungsbericht des britischen Geheimdienstüberwachungsausschusses IPCO hat schwerwiegende Versäumnisse des Inlandsgeheimdienstes MI5 im Umgang mit einem neo-nationalsozialistischen Informanten, bekannt als Agent X, aufgedeckt. Der BBC zufolge wusste MI5 von der Gewaltbereitschaft und Frauenfeindlichkeit des Agenten, unternahm aber nichts, um die von ihm ausgehende Gefahr zu unterbinden.
Vorwürfe und Erkenntnisse
Agent X hatte seine damalige Freundin emotional kontrolliert und tätlich angegriffen, unter anderem mit einer Machete. IPCO kritisierte eine mangelnde Überprüfung seiner Eignung als Geheiminformant. Zudem belog MI5 die Gerichte hinsichtlich des Agentenstatus von X gegenüber der BBC. Die betroffene Frau, genannt Beth, erhielt inzwischen Schadenersatz, fordert jedoch eine förmliche Entschuldigung des Geheimdienstes.
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