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Inland 12.07.2026, 14:55

Geiselnahme in Berlin-Marienfelde: Täter nach zwölf Stunden überwältigt

Täter (29, türkisch) überwältigte Spezialkräfte am 12.07.2026 in Berlin-Marienfelde.

Wichtige Fakten

  • Täter (29, türkisch) überwältigte Spezialkräfte am 12.07.2026 in Berlin-Marienfelde.
  • Geisel war eine Supermarktmitarbeiterin, die unter Schock in Klinik gebracht wurde.
  • Täter nutzte großes Messer, stellte impulsive Forderungen; kein Schusswaffeneinsatz.
  • Staatsanwaltschaft beantragt Haftbefehl wegen erpresserischen Menschenraubs.
  • Hintergrund der Tat und Beziehung zwischen Täter und Opfer unklar.

Ereignisverlauf und Polizeieinsatz

Fast zwölf Stunden lang hielt ein 29-jähriger Mann mit türkischer Staatsbürgerschaft eine Frau in einem Rewe-Supermarkt im Süden Berlins als Geisel. Die Geiselnahme begann am Freitagabend gegen 22 Uhr und endete am Samstagvormittag gegen 9:20 Uhr mit dem Zugriff von Spezialkräften. Laut Polizeisprecher Florian Nath wurde der Täter überwältigt, die Geisel befreit. Dabei sei kein Schusswaffengebrauch erfolgt; ein Taser kam mehrfach zum Einsatz.

Geisel und Täter

Die befreite Geisel, eine Mitarbeiterin des Marktes, stand unter Schock und wurde in eine Klinik gebracht. Der Täter erlitt leichte Verletzungen. Nach Aussage eines Kollegen war der Täter mit einem großen Messer bewaffnet. Die Staatsanwaltschaft beantragte einen Haftbefehl wegen erpresserischen Menschenraubs; der Haftrichter sollte noch am gleichen Tag entscheiden.

Hintergründe und Maßnahmen

Die Hintergründe der Tat sind noch unbekannt. Der Tater stellte im Verlauf des Einsatzes wechselnde, impulsive Forderungen. Nach ersten Erkenntnissen bestand keine Beziehung zu dem Opfer. Der Supermarkt wurde beschlagnahmt, Spuren gesichert und Zeugen vernommen. Die Polizei betonte, dass zu keiner Zeit Gefahr für Anwohner bestand.

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