Gericht weist Klage der Trump-Regierung gegen Harvard ab
Wichtige Fakten
- • US-Gericht wies Antisemitismusklage gegen Harvard ab.
- • Vorfälle zwischen 2023 und 2024 laut Richter zu vereinzelt.
- • Harvard waren zeitweise staatliche Forschungsgelder entzogen worden.
- • Bereits 2025 erklärte ein Gericht den Fördergeldentzug für rechtswidrig.
- • Trump-Regierung erhöht seit langem den Druck auf Eliteunis.
Gerichtsurteil in Boston
Ein US-Gericht in Boston hat die Klage der Trump-Regierung gegen die Eliteuniversität Harvard wegen Antisemitismusvorwürfen abgewiesen. Richter Richard Stearns begründete die Entscheidung damit, dass die angeführten Vorfälle 'zu vereinzelt und episodisch' seien.
Hintergrund des Rechtsstreits
Das US-Justizministerium hatte Harvard im März wegen Diskriminierung jüdischer Studierender verklagt. Die Universität habe nach den Terrorangriffen der Hamas 2023 antisemitische Vorfälle geduldet und Studierende nicht geschützt. Trumps Regierung übt seit langem Druck auf als linksliberal geltende Hochschulen aus.
Vorherige Niederlage der Regierung
Harvard waren bereits staatliche Forschungsgelder entzogen worden, doch ein Gericht erklärte dies 2025 für rechtswidrig. Nun folgt die nächste Niederlage für die Regierung im Streit mit der renommierten Universität.
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