Gerichtsurteile in Mord- und Todesfallprozessen
Wichtige Fakten
- • Sharaz Ali erhielt lebenslange Haft ohne Bewährung für einen Brandanschlag mit vier Toten.
- • Christopher Jackson wurde zu acht Jahren Haft wegen fahrlässiger Tötung einer Studentin verurteilt.
- • Seyhan Assaf wurde wegen Totschlags und kontrollierenden Verhaltens angeklagt.
- • Stephen McCullagh steht wegen Mordes an seiner schwangeren Freundin vor Gericht.
Schwere Gewaltverbrechen führen zu langen Haftstrafen
In mehreren britischen Gerichtsverfahren wurden schwere Straftaten mit langen Haftstrafen geahndet. Sharaz Ali, der im August 2024 in Bradford einen Brandanschlag verübte und dabei seine Ex-Partnerin töten wollte, erhielt eine lebenslange Haftstrafe ohne Bewährungsmöglichkeit. Bei dem Anschlag starben stattdessen die Schwester seiner Ex-Partnerin, Bryonie Gawith (29), und deren drei Kinder. Sein Komplize Calum Sunderland wurde wegen Totschlags zu lebenslanger Haft mit mindestens 18 Jahren verurteilt. Der Richter betonte die Vorsätzlichkeit und bezeichnete die Kinder als 'akzeptablen Kollateralschaden'. Ali zog sich dabei lebensverändernde Verletzungen zu.
Fahrlässige Tötung und Anklagen bei häuslicher Gewalt
In einem anderen Fall wurde Christopher Jackson zu acht Jahren Haft verurteilt, nachdem er im März 2025 in London fahrlässig die 20-jährige Studentin Aalia Mahomed getötet und zwei weitere Personen schwer verletzt hatte. Er verwechselte in einem Elektrovan Gas- und Bremspedal. Parallel dazu wurde Seyhan Assaf wegen Totschlags und kontrollierenden Verhaltens angeklagt, nachdem seine Frau Gillian Morand 2020 Suizid beging und Vorwürfe häuslicher Gewalt bekannt wurden. In Nordirland läuft der Prozess gegen Stephen McCullagh, der des Mordes an seiner schwangeren Freundin Natalie McNally beschuldigt wird; die Anklage wirft ihm vor, einen vorgetäuschten Alibi-Livestream genutzt zu haben.
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