Gerry 'the Monk' Hutch scheitert bei Nachwahl in Dublin
Wichtige Fakten
- • Gerry Hutch kam mit 11,3 % der Erststimmen auf Platz vier.
- • Daniel Ennis von den Sozialdemokraten gewann die Wahl.
- • Hutch forderte Internierung von 'illegalen Einwanderern'.
- • Die Wahl galt als Test für Regierungskoalition aus Fianna Fáil und Fine Gael.
- • Ex-Premier Bertie Ahern äußerte sich abfällig über Einwanderer.
Der irische Gangster Gerry „the Monk“ Hutch hat bei einer Nachwahl im Wahlkreis Dublin Central eine Niederlage erlitten. Der 63-Jährige landete mit 11,3 % der Erststimmen auf dem vierten Platz. Gewonnen hat Daniel Ennis von den Sozialdemokraten, die einen Sieg der progressiven Politik feierten.
Hutch, der vom Gericht als Anführer einer kriminellen Vereinigung bezeichnet wurde, kandidierte als Unabhängiger und forderte, „illegale Einwanderer“ in Lagern zu internieren, wobei er besonders Somalier hervorhob. Nach Auszählung aller Stimmen lag Hutch weit hinter Ennis (12.050 Stimmen), Sinn Féins Janice Boylan (7.787) und Janet Horner von den Grünen (5.452).
Die Nachwahl wurde notwendig, nachdem Paschal Donohoe (Fine Gael) seinen Sitz im Dáil aufgegeben hatte, um zu einer Weltbank-Stelle zu wechseln. Die Wahl galt als Test für die Regierungskoalition aus Fianna Fáil und Fine Gael, die trotz erhöhter öffentlicher Ausgaben mit steigenden Preisen und Wohnungsnot zu kämpfen hat.
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